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Veränderung beginnt im Stillen

16. Sept.
4 Min. Lesezeit

Und was, wenn du längst mitten in den Vorbereitungen bist?


Es gibt diese Bereiche in unserem Leben, in denen wir uns getragen fühlen.
Dinge, die einfach fliessen. Eine Beziehung, die uns nährt. Eine Arbeit, die uns erfüllt. Ein stilles Vertrauen, das einfach da ist.

Und dann gibt es diesen einen Bereich, der sich anders anfühlt.
Wo du immer wieder an denselben Punkt kommst. Wo du schon so vieles versucht hast. Wo du dich fragst, warum es bei dir noch immer nicht leichter geworden ist.
Vielleicht geht es um deinen Körper. Um deine Arbeit oder deine Berufung. Um dein Geld. Um deine Beziehungen. Oder um dein Vertrauen ins Leben.

Vielleicht hast du vieles versucht. Gelesen, gelernt, gesprochen. Zeit, Geld und Hoffnung investiert. Vielleicht hast du geweint. Vielleicht bist du immer wieder aufgestanden und hast es noch einmal versucht.

Und vielleicht ist es Zeit, einen Moment innezuhalten.

Nicht, um herauszufinden, was du noch tun musst.
Sondern um zu sehen, was du bereits getragen hast.

Was, wenn du dich dafür würdigst?

Wir sind oft so schnell darin, auf das zu schauen, was noch nicht da ist.
Auf das, was noch fehlt. Auf das, was noch nicht heilt. Auf das, was noch nicht so ist, wie wir es uns wünschen. Das Leben, das noch nicht so aussieht, wie wir es uns vorgestellt haben.

Aber was wäre, wenn du heute einmal zurückblickst?

Auf all die Male, in denen du weitergemacht hast. Auf deinen Mut. Auf deine Bereitschaft, hinzuschauen. Auf all das, was du gelernt hast.

Vielleicht darfst du dir dafür danken.
Nicht, weil du es endlich geschafft hast.
Sondern weil du bis hierher gekommen bist.

Du musst gerade nichts lösen.
Du musst diesen einen Bereich nicht sofort verändern.
Für einen Moment darfst du ihn aus deinen Händen legen.
Kein neuer Plan. Keine nächste Methode. Kein „Ich muss endlich …“.


Nur ein Atemzug.


Atme tief ein.
Atme tief aus.

Stell dir vor, etwas Lichtvolles darf genau dorthin fliessen, wo es gerade schwer ist.
Du kannst es Gott nennen. Das Universum. Die Quelle. Das Leben. Oder einfach Liebe. Nimm dir jetzt, während du diese Zeilen liest, ein paar stille Sekunden dafür.

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Wenn du für eine Weile nichts tust, um diesen Bereich zu verändern, darf auch das sein. Du bist nicht weniger wert, weil etwas in deinem Leben noch offen ist; noch nicht so ist, wie es sein könnte. Du darfst sein, bevor du wieder ganz wirst. Was, wenn diese vermeintlich fehlenden Teile in dir gar nicht fehlen, sondern nur darauf warten, dass die Zeit reif ist? Was, wenn all unsere unzähligen Versuche, diesen einen Bereich in unserem Leben zu verändern, nicht umsonst sind?

Vor langer Zeit habe ich folgende Worte von Oprah Winfrey gelesen. Sie haben mich berührt. Und sie haben mich seither begleitet. Heute möchte ich sie mit dir teilen.

« Every single thing that has ever happened in your life is preparing you for the moment that is to come. »
Oprah Winfrey

Vielleicht gehören auch Stürze, Fehlentscheidungen und offene Fragen zu unserer Vorbereitung. Und so vielleicht auch der Stillstand.

Was, wenn du dir einfach erlaubst, zu sein?
Im stillen Sein liegt immer auch ein Neubeginn.

Vielleicht ist dies eine liebevolle Erinnerung daran, dir Zeit für Meditation zu schenken.
Das stille Sein lässt sich dort in exquisiter Form erleben.
Diesen Herbst öffne ich wieder einen Raum für eine Woche gemeinsamer Meditation – jede und jeder für sich, im eigenen Zuhause. Wenn du davon erfahren möchtest, kannst du dich hier für den Newsletter anmelden.

Vielleicht hat dich eine Zeile in diesem Text berührt und du spürst gleichzeitig, du bist gerade nicht bereit für den Stillstand. Gerade willst du lieber etwas tun für diesen einen Bereich in deinem Leben. Bless you. Ich verstehe dich.

Hier findest du ein paar Fragen für dein Journaling.
Nimm dir ein paar Minuten. Nicht, um die richtigen Antworten zu finden – sondern um ehrlich mit dir zu sein.

  • Welcher Bereich meines Lebens fühlt sich gerade am schwersten an?
  • Was habe ich bereits alles versucht, getragen und gelernt?
  • Wofür kann ich mir selbst heute danken?
  • Was würde ich mir sagen, wenn ich mir mit vollkommener Liebe begegnen würde?
  • Was darf ich für einen Moment nicht lösen, sondern einfach sein lassen?
  • Was möchte ich diesem Teil meines Lebens heute schenken – Vertrauen, Liebe, Geduld, Segen?

Und vielleicht brauchst du dabei nicht einmal eine Antwort.
Vielleicht reicht es, mit der Frage zu sein.

Und wenn du spürst, dass jetzt gerade nicht die Zeit ist, allein in diesem Raum zu sein, darfst du dich begleiten lassen. Wenn du dir dafür einen geschützten Raum wünschst, findest du hier Informationen zu meinem Coaching-Angebot. Manchmal verändert sich schon etwas, wenn wir aufhören, alles mit uns selbst ausmachen zu müssen. Ganz ohne Druck. Einfach als Einladung, gemeinsam hinzuschauen.

Beautiful Soul, dein Wachstum muss nicht laut sein.
Es muss nicht sichtbar sein.
Und es muss schon gar nicht erzwungen werden.

Das stille Gold in dir ist längst da.
Du darfst ihm Zeit geben.
Du darfst ihm vertrauen.
Du darfst sein.

Alles Liebe,
Melly


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MELLY IYABO PETKOVIĆ

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