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Dein Körper ist dein Zuhause

8. Sept.
5 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 17. Sept.

Eine neue Beziehung zu deinem Körper, zu dir selbst und zu deinem Leben


Körper – und Frauen.
Es ist ein Thema, das uns alle begleitet.

Du kennst es. Deine Mutter kennt es. Deine Schwestern kennen es. Deine Freundinnen kennen es. Wir alle kennen es. Wir alle haben unsere eigene Geschichte mit unserem Körper.

Wir leben in einer Zeit und an einem Ort, an dem sehr viel über unsere Körper als Frauen gedacht, geschrieben, gesprochen und entschieden wird.
Wie wir aussehen sollen. Wie wir uns bewegen sollen. Was wir essen sollen. Wie wir altern dürfen. Wie wir uns kleiden. Wie wir uns fühlen sollen. Was wir verändern sollten.
Und was sich an unserem Körper besser nicht verändern sollte.

Manchmal wird es so laut. Da strömt so viel Lärm von aussen ein und manchmal wird es so laut, dass wir das Leise in uns nicht mehr hören.
Die Nachrichten unseres Körpers:
Hitze.
Anspannung.
Übelkeit.
Unwohlsein.
Schmerzen.
Erschöpfung.
Kopfschmerzen.
Unruhige Hände oder Beine.
Und vieles mehr.

Von aussen werden wir gefühlt angeschrien, gleichzeitig spricht auch unser Körper mit uns. Alles zur gleichen Zeit. Eine grosse Kakofonie. Wenn du das hier liest, dann ist es vielleicht an der Zeit, diesen Lärm ein kleines bisschen leiser werden zu lassen.

Wie bei einem Radio, das du langsam herunterdrehst.
Noch ein bisschen.
Und noch ein bisschen.

Bis du irgendwann wieder etwas anderes hören kannst:

Dich.
Deinen Körper.
Die leise Sprache, die die ganze Zeit in dir gesprochen hat.

Wenn du diesen Weg nicht alleine gehen möchtest, findest du hier einen Raum, in dem wir gemeinsam lauschen können. Da halte ich einen Raum für dich, in dem genau das möglich für dich wird.

Denn in deinem Körper steckt so unglaublich viel. Viel mehr, als du vielleicht gerade erahnst. Vielleicht sogar viel mehr, als du dir überhaupt vorstellen kannst.
Dein Körper ist nicht einfach etwas, das du hast. Er ist der Ort, an dem du dieses Leben erlebst. Jeden einzelnen Moment.

Stell dir einmal vor, du liebst es, in deinem Körper zu sein.
Stell dir vor, du wachst morgens auf und denkst:
Wow. Was für ein Segen, dass ich dieses Leben in diesem Körper erleben darf.

Und stell dir vor, du schläfst abends ein und denkst:
Wow. Ich bin einfach unglaublich dankbar, dass ich diesen Tag in diesem Körper erleben durfte.

Klingt fern?
Klingt kitschig?
Klingt ein bisschen New Age?

Vielleicht.
Diese Gedanken sind möglich. Auch für dich. Und manchmal wirken sie wie kleine Wunder. Du musst nicht damit beginnen, deinen Körper plötzlich bedingungslos zu lieben.
Und falls dir das gelingt – falls du deinen Körper tatsächlich immer wieder bedingungslos lieben kannst – dann freue ich mich von Herzen für dich. Und dann ich lade dich ein: Erzähl deinen Freundinnen davon. Denn viele wissen schon gar nicht mehr, dass das überhaupt möglich ist.

Täglich wird uns erklärt, unseren Körpern fehle etwas. Sie bräuchten etwas. Sie müssten etwas verändern. Sie könnten noch schöner, jünger, schlanker, fitter oder gesünder werden.
Wenn du diese bedingungslose Liebe für dich entdeckst, dann werde zum inspirierenden Role Model.
Nicht, weil du oder dein Körper perfekt sind.
Sondern weil du aus diesem stillen Gold der bedingungslosen Liebe schöpfst.

Vielleicht beginnt es aber auch viel einfacher als mit bedingungsloser Liebe.
Mit Frieden.
Mit Neugier.
Mit einem kleinen Moment, in dem du aufhörst, gegen deinen Körper zu kämpfen.
Mit einem Moment, in dem du beginnst, ihn wieder wahrzunehmen.

Denn eine gute Beziehung zu deinem Körper trägt dich durch so vieles.
Sie berührt so vieles:
dein Selbstvertrauen,
die Entscheidungen, die du triffst,
die Art, wie du für dich sorgst,
deine Sexualität,
deine innere Ruhe,
dein Gefühl von Sicherheit,
deine Fähigkeit, deine Grenzen wahrzunehmen,
und deine Fähigkeit, das Leben wirklich zu erleben.

Dein Körper ist keine Maschine.
Er ist nicht fehlerhaft.
Er hat nichts gegen dich.
Er ist kein Missgeschick.
Er ist nicht von dir getrennt.
Dein Körper ist nicht falsch.
Er ist nicht unvollständig.
Er ist nicht zu viel.
Er ist nicht störend.

Dein Körper ist dein Zuhause.
Dein Partner.
Dein Begleiter.
Er ist immer da.
Er versucht, mit dir zu kommunizieren.
Und vielleicht ist es an der Zeit, wieder zuzuhören.

Dein Körper ist auch Messenger deiner Seele.
Er ist ein Wunder.
Und er ist ein Segen.
Vielleicht spürst du gerade etwas in dir.
Vielleicht aber auch Unwohlsein. Scham. Widerstand. Oder sogar Ärger.

Heute möchte ich dich einladen, eine neue Beziehung zu deinem Körper zu entdecken.
Nicht als weiteres Projekt.
Nicht als etwas, das du optimieren musst.
Sondern als Beziehung.
Eine Beziehung – vielleicht die wichtigste aller –, die du pflegen kannst.
Mit Aufmerksamkeit.
Mit Respekt.
Mit Neugier.
Und irgendwann vielleicht auch mit Liebe.

Deine Einladung


Du musst heute nichts verändern. Du musst deinen Körper nicht plötzlich schön finden. Du musst dich nicht dazu zwingen, ihn zu lieben.
Beobachte dich einfach einmal in den nächsten Tagen.
Wie sprichst du mit deinem Körper?
Welche Gedanken kommen automatisch?
Wie schaust du ihn an?
Wie behandelst du ihn?
Und was würde passieren, wenn du für einen Moment aufhörst, ihn zu bewerten?

Genau hier darf Veränderung beginnen. Nicht mit Druck, sondern mit Bewusstsein.

Wenn du aus diesem Artikel nur einen Gedanken mitnimmst, dann lege ich dir gerne folgenden ans Herz:
Dein Körper ist nicht dein Problem.

Er war nie gegen dich. Du kannst die Beziehung verändern und mitgestalten.
Nicht von heute auf morgen. Nicht durch mehr Disziplin. Nicht dadurch, dass du dich endlich schön genug findest. Sondern vielleicht ganz leise.
Mit Zuhören.
Mit Neugier.
Mit Frieden.

Wenn du noch tiefer gehen möchtest

Vielleicht hat dieser Aritkel etwas in dir bewegt. Vielleicht wird dir gerade bewusst, wie viel Aufmerksamkeit deine Beziehung zu deinem Körper in deinem Leben eigentlich bekommt.

Vielleicht spürst du auch: Da ist noch mehr.

Wenn du diese Beziehung nicht nur gedanklich verändern, sondern wirklich auf einer tieferen Ebene erfahren und vertiefen möchtest, dann lade ich dich herzlich ins Coaching ein, wo du einen Raum findest, in dem du dich selbst, deinen Körper und eure Beziehung auf neue Weise entdecken kannst. Nicht als weiteres Projekt, an dem du arbeiten musst. Sondern als Einladung, dich selbst wieder tiefer zu spüren, zu verstehen und dir zu vertrauen.

Und wenn du diese Verbindung nicht nur gelegentlich, sondern ganz selbstverständlich in deinen Alltag bringen möchtest, dann möchte ich dir auch Yoga Individuell ans Herz legen.
Eine tägliche Yogapraxis, auf dich, deinen Körper und deine Wünsche zugeschnitten.
Ein paar Minuten, in denen du jeden Tag wieder bei dir und in deinem Körper ankommst.
Für mich und meine Yogaschülerinnen ist das eine der kraftvollsten Formen von Selbstfürsorge.

Nicht, weil du dadurch ein anderer Mensch wirst. Sondern weil du immer wieder erfährst:
Ich kann etwas für mich tun. Ich kann mich selbst begleiten. Ich kann in Beziehung mit mir sein. Vielleicht ist das genau die Art von Beziehung, nach der du dich gerade sehnst.
Wenn ja, begleite ich dich gerne dabei.

Nächste Woche gehen wir noch einen Schritt weiter.
Ich habe 100 Affirmationen für dich – kleine Erinnerungen daran, dass dein Körper nicht dein Gegner ist, sondern dein Zuhause.

Du kannst sie morgens hören, beim Spazierengehen, abends im Bett oder immer dann, wenn du dich daran erinnern möchtest, wieder in deinem Körper anzukommen.
Vielleicht wird eine davon genau den Satz enthalten, den du gerade brauchst.
Also komm nächste Woche wieder.

Und bis dahin:
Sei ein bisschen neugierig auf deinen Körper.
Vielleicht ist er viel mehr auf deiner Seite, als du bisher geglaubt hast.
Sei gut zu dir.
Und zu deinem Körper.

Kommentare


MELLY IYABO PETKOVIĆ

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