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Selbstdisziplin im Alltag – warum sie ein Akt der Liebe ist

Aktualisiert: 26. Juni

Die guten Absichten sind längst da


Weisst du Mitte Jahr noch, was du dir sechs Monate zuvor vorgenommen hast?
Nicht? Du bist nicht die einzige.
Wir alle haben uns schon mal im Sommer, geschweige denn in Herbst nicht mehr erinnert, was wir uns im Januar wundervolles vorgenommen haben: Gesünder essen, Yoga, Waldspaziergänge, kreativ sein. Alles Dinge, von denen du weisst, dass sie deinem Körper, deinem Nervensystem und deiner Seele guttun.

Nicht selten brauchen unsere Vorhaben Regelmässigkeit und ein Dranbleiben, damit sie ihre Wirkung entfalten. Es geht darum, dass du auch dann gesund isst, wenn du gerade nicht kochen magst. Dass du ins Yoga gehst, auch wenn du heute keine Lust hast. Dass du malst oder Musik machst, auch wenn du dich nicht besonders kreativ fühlst.
Spannend finde ich, dass all diese Dinge ihr Potenzial sogar noch mehr entfalten, wenn du sie auch bei Gegenwind, Unlust und Zeitmangel machst.

Warum es uns manchmal so schwer fällt


Warum fehlt uns dann manchmal die Kraft, die Dinge zu tun, die uns gut tun?
Wir sind Menschen. Und Menschen sind hochkomplexe Wesen mit wiederkehrenden inneren Widersprüchen. Das ist nicht verwerflich – es ist einfach so.
Auch das Leben selbst ist komplex. In einer individualistischen Gesellschaft, in der wir unser Leben frei gestalten, entsteht neben Freiheit eine versteckte Aufgabe: Wir müssen eigene, wertebasierte Rhythmen und Regeln entwickeln.

Der innere Konflikt zwischen Wissen und Tun


Wie kann es gelingen, dass wir dennoch jeden Tag das tun, von dem wir überzeugt sind, dass es das Beste für uns ist?

Aus meiner Coaching-Arbeit kann ich dir eines versichern: Wenn dir das bekannt vorkommt, bist du damit nicht alleine. Häufig darf ich Menschen begleiten, die verstehen möchten, warum sie sich selbst im Weg stehen – und wie sie die Veränderungen, die sie sich wünschen, wirklich umsetzen können.

Reframing: Was, wenn Disziplin etwas ganz anderes wäre?


Ein möglicher Weg ist das Reframing.

Was wäre, wenn Disziplin nicht mit Peitschen, strengen Kunstturntrainern oder gar Gefängnissen verbunden wäre?

Was, wenn Disziplin eher mit bestärkenden Augen verbunden wäre? Mit einer Mama, die dich liebevoll und bestimmt an der Hand nimmt und führt? Oder mit Goldschmuck?

Selbstdisziplin als Akt der Liebe
Selbstdisziplin ist nichts anderes als ein Akt der Liebe.

Bestärkende Augen, die dich anschauen und sagen: Ich weiss, du bist müde. Und ich weiss auch, du kannst jetzt einen gesunden Snack wählen.

Selbstdisziplin ist die liebevolle, dich unterstützende innere Stimme, die sagt: Ich weiss, du hast keine Lust – aber du wirst später dankbar sein.

Selbstdisziplin ist wie ein Goldschmuck, den du dir schenkst: wertvoll, überdauernd und deine innere Schönheit unterstreichend.

Was hast du dir Anfang Jahr vorgenommen? Was hast du dir wirklich vorgenommen?

Hand aufs Herz: Wie viel Liebe hast du dir selbst schon geschenkt?

Vielleicht hast du dir vorgenommen, regelmässig zu meditieren.
Dafür gäbe es viele gute Gründe – sie werden sowohl von alten Weisheitstraditionen als auch von der modernen Wissenschaft bestätigt. Vielleicht war es nicht Anfang Jahr, sondern nach einem Yogakurs, einer Dokumentation oder einem inspirierenden Instagram-Post.

Der Unterschied, den eine kleine Praxis macht


Und wenn das so ist, dann freue ich mich für dich.
Denn gerade für Frauen, die im Alltag viel tragen, macht tägliche Meditation oft einen spürbaren Unterschied.

Den Unterschied zwischen der Mama, die müde und gereizt ist und ihre Kinder anschreit – und der Mama, die sich neu priorisiert, einen Mittagsschlaf macht statt die Wäsche zu falten und ihren Kindern liebevoll und klar sagt: „Mama braucht 20 Minuten Ruhe.“

Den Unterschied zwischen der gestressten Chefin mit einem überforderten Team – und der ruhigen, klar führenden Chefin mit einem tragfähigen, erfolgreichen Team.

Eine Einladung an dich


Liebe Leserin: Du bist eine erwachsene Frau.
Es sind nicht mehr Mama und Papa, die sich um dich kümmern. Vielleicht bist du in einer Partnerschaft – das ist schön – aber auch dein Partner ist nicht für dein Wohlsein verantwortlich.

Die Zeit ist reif.

Du darfst deine Liebe für dich selbst nach vorne hinstellen. Auch vor der Liebe zu deinen Kindern. Du darfst. Deine Kinder werden davon profitieren. 
Ja, du darfst dein Vorhaben ehren und gut für dich sorgen. Und 10 Minuten Meditation können genau diese kleine, tägliche Zeremonie sein, die den ganzen Unterschied macht.

In meiner Arbeit mit Coaching-Klient:innen zeigt sich immer wieder:
Die guten Absichten sind längst da. Was fehlt, ist selten Wille oder Disziplin.
Oft fehlt ein Ort, an dem die innere Stimme wieder hörbar wird.

Klient:innen beschreiben das Coaching als tief bestärkend und vertrauensschenkend. Sie fühlen und spüren sich wieder. Sie wissen, dass sie auf dem richtigen Weg sind. Sie erkennen den nächsten Schritt und gewinnen den Mut, der notwendig ist, um ihn zu gehen.
Wenn du dir genau das wünschst, bist du herzlich zu einem unverbindlichen Probecoaching eingeladen.

Schon im ersten Gespräch geschieht oft viel: Zusammenhänge werden klarer, innere Knoten lösen sich und plötzlich wird sichtbar, wie es weitergehen kann.
Wenn du spürst, dass jetzt die Zeit dafür ist, findest du alle Informationen zur Zusammenarbeit hier.

Ich freue mich darauf, dich kennenzulernen.
Goldene Grüsse
Melly

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MELLY IYABO PETKOVIĆ

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